Sieben Teams, faire Spiele und beste Stimmung: Der Integrationscup in der Eschershäuser Sporthalle war erneut ein voller Erfolg. Den Turniersieg holte „One World, one Team“.
Eschershausen. Zum dritten Mal hat in der Eschershäuser Sporthalle der Integrationscup stattgefunden. Eingeladen hatte die Fußballabteilung des MTSV Eschershausen in Zusammenarbeit mit dem KSB Holzminden, der Koordinierungsstelle Migration & Teilhabe vom Landkreis Holzminden, dem Arbeiter-Samariter-Bund RV Leine-Weser, dem Deutschen Roten Kreuz – Kreisverband Weserbergland, der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen und dem Projekt Begegnung. „Das Fußballturnier war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg – es verlief sehr friedlich und alle hatten ihren Spaß“, waren sich Moritz Kremer vom KSB und MTSV-Jugendleiter Michael Müller einig.
Um elf Uhr erfolgte der Startschuss für das Integrationsturnier. Sieben Teams hatten sich angemeldet. So waren neben dem Gastgeber MTSV Eschershausen zwei Mannschaften des ASB’s, zwei Teams vom Projekt Begegnung, eine Mannschaft des Deutschen-Roten-Kreuz „Campe“ und eine Mannschaft der Paritätischen Suchthilfe Niedersachsen dabei. Gespielt wurde im Modus „jeder gegen jeden“.
Turnier ohne Schiedsrichter
„Wir hatten im Vorfeld entschieden, das Turnier im sogenannten Fair-Play-Modus und damit ohne Schiedsrichter auszutragen. Das hat wirklich super geklappt. Die Mannschaften waren sehr fair und haben es souverän gelöst“, berichtete Turnierleiter Michael Müller. So war das DRK Campe-Team nur mit vier Spielern angereist, sodass in jedem Spiel ein anderer Torwart aus einem anderen Team die Lücke zwischen den Pfosten geschlossen hat.
Im letzten Gruppenspiel machte das ASB-Team „One World, one Team“ mit 13 Punkten den Turniersieg perfekt. Gleich drei Mannschaften kamen dahinter auf elf Punkte. Die Silbermedaille ging an den Vorjahressieger „United of Diversity“ vor dem Gastgeber MTSV Eschershausen.
Medaillen für die Top-Drei
Im Anschluss an das Turnier trat die „Frauen-Folklore-Gruppe“ mit stimmungsvollen Liedern auf, ehe Kremer und Müller die Siegerehrung vornahmen, bei der die Teilnehmer Urkunden überreicht bekamen. Die ersten drei Mannschaften durften sich darüber hinaus über Medaillen freuen.
„Wir haben viele freudesstrahlende Gesichter gesehen. Alle Beteiligten haben sich untereinander sehr fair verhalten und gezeigt, dass der Ball verbindet. Die Zusammenarbeit hat insgesamt super funktioniert. Wir bleiben im Kontakt und werden den Integrationscup auch im nächsten Jahr fortführen“, so Kremer und Müller abschließend.
TAH
